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Fordere die COP31-Präsidentschaften auf:

Fossile Brennstoffe beenden und eine gerechte Transformation ermöglichen!

Im November werden Türkiye und Australien die diesjährigen UN-Klimaverhandlungen (COP31) ausrichten. Zwei Wochen lang werden sie die Verhandlungen leiten, die darüber entscheiden, wie schnell und wie gerecht die Welt aus Kohle, Öl und Gas aussteigt.

Doch beide Länder gehören zu den wenigen Industriestaaten, die kein Datum für den Ausstieg aus der Kohleverbrennung – dem klimaschädlichsten fossilen Brennstoff – festgelegt haben. Und sie bauen die Nutzung fossiler Brennstoffe weiterhin aus. Auf Australien entfallen 56 % aller weltweit geplanten neuen Kohleminen. In ihren bisherigen offiziellen COP31-Plänen und Schreiben an Regierungen haben sie fossile Brennstoffe kein einziges Mal erwähnt.

Unterdessen zahlen Millionen Menschen den Preis dafür – mit steigenden Energierechnungen, verheerenden Überschwemmungen und tödlichen Hitzewellen. Es wird nur noch schlimmer, wenn Regierungen ihre schädliche Verbindung zur fossilen Brennstoffindustrie nicht bald beenden.

Die Gastgeber der COP31 müssen die Welt beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen anführen – aber dafür müssen sie zuerst im eigenen Land handeln. Fordere Türkiye und Australien auf:

  • Ein Datum für den Kohleausstieg festzulegen und einen nationalen Plan für den Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen zu veröffentlichen.
  • Die COP31 zu einem Gipfel des Handelns zu machen und jahrelange Versprechen in einen echten, gerechten und bezahlbaren Übergang zu erneuerbaren Energien umzusetzen.
  • Sicherzustellen, dass reiche, umweltverschmutzende Länder und Unternehmen ihren gerechten Anteil zahlen, um eine faire globale Energiewende zu finanzieren, die Menschen und unseren Planeten schützt.

An: Minister Murat Kurum (COP31 Präsident, Türkiye) und Minister Chris Bowen (COP31-Verhandlungspräsident, Australien)


Die UN-Klimaverhandlungen, die in diesem Jahr von Türkiye und Australien gemeinsam ausgerichtet werden, sind bei der COP31 wichtiger denn je, um die „größte Energiekrise der Geschichte“ zu bewältigen.

Die COP31-Präsidentschaften haben die Möglichkeit, die Ergebnisse der Konferenz maßgeblich zu beeinflussen und die Welt beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen anzuführen. Doch derzeit tun sie nicht genug: Ein neuer Bericht von 350 zeigt, dass Türkiye und Australien weiterhin in den Ausbau fossiler Brennstoffe investieren und zu den wenigen Industrieländern gehören, die kein Datum für den Kohleausstieg festgelegt haben.

Wir fordern die beiden COP31-Präsidenten auf, echte Führung zu zeigen und nationale Fahrpläne für einen gerechten, geordneten und fairen Übergang weg von fossilen Brennstoffen vorzulegen – einschließlich eines konkreten Zeitplans für den Kohleausstieg. Außerdem fordern wir sie auf, dafür zu sorgen, dass die COP31:
  • Gerechte Fahrpläne für die Energiewende schafft: Aufbauend auf bestehenden Prozessen der COP30 und der Konferenzen von Santa Marta sollten Regierungen nationale und regionale Fahrpläne für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen entwickeln – mit klaren Fristen, Finanzierung und Rechenschaftspflicht.
  • Einen gerechten, geordneten und fairen Übergang weg von fossilen Brennstoffen hin zu sicherer und bezahlbarer erneuerbarer Energie ermöglicht: Regierungen sollten bestehende Verpflichtungen umsetzen und ihre Investitionen in erneuerbare Energien beschleunigen, einschließlich einer sauberen und gerechten Elektrifizierung.
  • Finanzierung in den Mittelpunkt stellt: Wohlhabende Länder mit hohen Emissionen sollten Ländern, die am wenigsten für die Krise verantwortlich sind, Zuschussfinanzierungen bereitstellen – unter anderem, indem sie Verursacher durch höhere Steuern auf ihre obszönen Gewinne stärker zur Kasse bitten.

An: Minister Murat Kurum (COP31 Präsident, Türkiye) und Minister Chris Bowen (COP31-Verhandlungspräsident, Australien)

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